Handy am Steuer

Trotz der bekannten Gefahr vom Handy am Steuer, hatten wir alle schonmal unser Handy während dem Fahren in der Hand und schrieben eine Nachricht, telefonierten oder machten ein Selfie. Mit unserer Aktion fangen wir anhand eines Parkours die große Gefahr mit der Kamera ein. Larissa und drei weitere Akteure vom A Team fahren den Parkour einmal ohne Handy und einmal mit dem Handy entlang. Mit diesem Vergleich erkennen wir sofort den Unterschied und sehen hautnah, wie wir die Kontrolle über das Steuer verlieren.

Christoph Pehofer

Unachtsamkeit beim Fahren

Unachtsamkeit und Ablenkung ist die Unfallursache Nummer 1. Darunter zählt eben auch das Vergehen „Handy am Steuer“. Diese sind zum dritten Mal in Folge gestiegen. 2019 wurden 340 Lenker täglich gestraft. Schon 2 Sekunden Handy checken bei 50km/h entspricht 28m blindem fahrens. Und wer mit dem Handy am Ohr telefoniert, reagiert etwa eine halbe Sekunde später und damit so schlecht wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille.

Weitere Tipps zur Auflösung:

Aufmerksame Lenker*Innen und Lenker haben eine Reaktionszeit von einer Sekunde oder weniger. Wer allerdings mit dem Smartphone hantiert, braucht oft mehrere Sekunden, um auf eine Gefahr zu reagieren.

Bei 130 km/h auf der Autobahn fährt man pro Sekunde etwa 36 Meter – nur drei Sekunden unaufmerksames Fahren genügen, um mehr als die Länge eines Fußballfeldes „blind“ zu fahren. Bremst das vordere Fahrzeug plötzlich ab, kracht man bei einem Abstand von 50 Metern so gut wie ungebremst in den Vordermann.

Wer abgelenkt ist, hält zudem die Spur sehr schlecht, verwendet keinen Blinker und ist oft zu langsam oder zu schnell unterwegs.

Viele Leute können nicht einmal gleichzeitig texten und gehen. Warum also texten und fahren sie gleichzeitig?

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